Informationen für PatientenDie folgenden Informationen sollen Ihnen einen Überblick über die Organisation der Unfallchirurgischen Klinik geben und es Ihnen als Patient erleichtern, sich in den ambulanten und stationären Strukturen zurechtzufinden.
Notaufnahme
Die an unserem Hause eingerichtete zentrale Notaufnahme dient zunächst der interdisziplinären Notfallversorgung der Bielefelder Bevölkerung. Mit einer Zahl von ca. 15.000 Patienten pro Jahr stellen die unfallchirurgisch zu versorgenden Patienten den ganz überwiegenden Anteil.
Die Notaufnahme ist rund um die Uhr geöffnet und mit ärztlichem und pflegerischem Personal besetzt. Alle Patienten, die notfallmäßig medizinische Hilfe benötigen, werden hier erfasst und erstversorgt. Anschließend wird darüber entschieden, ob notfallmäßig eine stationäre Aufnahme erfolgen muss oder ob das Krankenhaus nach der Versorgung wieder verlassen werden kann.
In diesen Fällen wird die weitere Betreuung dann in der Regel durch einen niedergelassenen Kollegen weitergeführt. Hierzu bekommen Sie einen Kurzarztbrief mit durchgeführter Diagnostik / Therapie mit. Nur in medizinisch bzw. versicherungsrechtlich speziellen Situationen erfolgt auch die ambulante Weiterbetreuung in den hierzu eingerichteten unfallchirurgischen Sprechstunden.
Angesichts der Tatsache, dass in diesem Organisationsbereich Patienten aller Disziplinen und Erkrankungen aller Schweregrade notfallmäßig behandelt werden müssen, darüber hinaus die Notaufnahme auch als zentrale Anlaufstelle für Einlieferungen mit Feuerwehr, Notarztwagen bzw. Rettungshubschrauber dient, sind aus organisatorischer Sicht Verzögerungen im Behandlungsablauf möglich. Es muß um Verständnis dafür gebeten werden, dass eine gewisse Differenzierung nach dem Schweregrad der Verletzung erfolgen muß und damit Wartezeiten auftreten können.
Stationäre Behandlung
Die Stationen der Unfallchirurgischen Klinik sind in der 7. Etage (Station 7.3) und der 9. Etage (Station 9.1) lokalisiert.
Patienten, welche zur stationären Aufnahme kommen, müssen einen Einweisungsschein für die stationäre Behandlung mitbringen. Nur Privatpatienten können auch ohne Einweisungsschein stationär behandelt werden. Die Notwendigkeit stationärer Behandlungsmaßnahmen muß vor Beginn der stationären Behandlung in einer unserer Sprechstunden überprüft werden. Zeitpunkt der stationären Aufnahme ist in der Regel morgens gegen 8.00 Uhr. Es wird damit gewährleistet, dass am gleichen Tag noch diagnostische Maßnahmen durchgeführt werden können, insbesondere betrifft dies die Narkosesprechstunde.
Zu Beginn der stationären Aufnahme muss sich jeder Patient in der Verwaltung anmelden. bei älteren, bettlägerigen oder schwerverletzten Patienten kann die Anmeldung auch von Dritten übernommen werden.
Ist ein operativer Eingriff geplant, wird er normalerweise am Tag nach der stationären Aufnahme stattfinden. Voraussetzung ist ein adäquater gesundheitlicher Zustand, welcher durch die betreuenden Ärzte festgestellt werden muss. Unterlagen zum medizinischen Zustandsbild sind wichtig und sollten mitgebracht werden. Bitte zögern Sie nicht, die Sie betreuenden Ärzte um ausführliche Aufklärung zu allen Details Ihres Krankheitsverlaufes zu bitten. Vor jeder Operation erfolgt ein spezifisches Aufklärungsgespräch durch den betreuenden oder im Einzelfall operativ tätigen Arzt.
Die Aufklärung beinhaltet Erklärungen zu Einzelheiten der geplanten Operation und zu möglichen Komplikationen. Alle Patienten sind gehalten, diesen Äußerungen mit größtmöglicher Aufmerksamkeit zu folgen und jederzeit bei Unklarheiten Fragen zu stellen bzw. um ergänzende Erläuterungen zu bitten. Die Unterschrift unter die Einverständniserklärung dokumentiert die versicherungsrechtlich erforderliche ausreichende Aufklärung und ist damit für Patient und Arzt außerordentlich bedeutungsvoll.
Jeder Patient wird mindestens einmal täglich ärztlich visitiert. Jeder Station zugeordnet ist ein Stationsarzt sowie ein Oberarzt.
Im Verlauf der stationären Behandlung kann eine Verschiebung von Patientenbetten innerhalb der einzelnen Stationszimmer aus medizinischen und organisatorischen Gründen erforderlich sein. Derartige Maßnahmen werden nur getroffen, wenn sie nicht zu umgehen sind. Wir bitten insoweit um Verständnis.
Die Entlassung aus stationärer Behandlung wird in der Regel frühzeitig abgestimmt - d.h. mindestens einen Tag vorher. Sind aus organisatorischen bzw. medizinischen Gründen kurzfristige Entscheidungen erforderlich, bitten wir um Verständnis. Wir werden in jedem Fall versuchen, die Versorgungsfragen soweit als möglich mit Ihnen zu regeln. Zur Abmeldung aus stationärer Behandlung ist - wie zur Anmeldung - ein verwaltungstechnischer Vorgang notwendig. Das Stationspersonal informiert Sie hierüber.
Leitung
KontaktSekretariat
Telefon: 05 21. 5 81 - 31 11
Telefax: 05 21. 5 81 - 31 99
E-Mail
info@klinikumbielefeld.de
Anschrift
Klinikum Bielefeld Mitte
Unfallchirurgische Klinik
Teutoburger Straße 50
D-33604 Bielefeld
SprechstundeTermin nach Vereinbarung
Privatsprechstunde
(Dr. med. Alexander Rübberdt)
Tel.: 05 21. 5 81 - 31 11
Knie-Schulter und Osteosynthesesprechstunde
(Dr. med. Alexander Rübberdt)
Tel.: 05 21. 5 81 - 31 11
Prothetiksprechstunde
Tel.: 05 21. 5 81 - 31 11
BG-Sprechstunde
Tel.: 05 21. 5 81 - 22 37
Offene Sprechstunde
Tel.: 05 21. 5 81 - 31 11



